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Uncaria tomentosa
(Willd.) DC mod. pent.

Uncaria tomentosa (Willd.) DC. mod. pent.

Kenntnisse über die therapeutische Verwendung von Uncaria tomentosa (Willd.) DC. zählten nicht zum Allgemeinwissen des gesamten Volkes der Ashaninka, sondern blieben ausschließlich dem höchsten Rang ihrer Medizinmänner vorbehalten.

Botanische Beschreibung

Traditionelle Verwendung

Verwendung in der
westlichen Medizin

 Die drei Heiler des Inkas

Wässerige Auszüge aus der Wurzel ausgewählter Individuen der Uncaria tomentosa (Willd.) DC. wurden von hochrangigen Heilern der Ashaninka-Indianer, ein Volk des zentralperuanischen Amazonastieflandes, seit Jahrhunderten therapeutisch verwendet. Sie finden bis heute ihren Einsatz in der Behandlung von Erkrankungen, welche mit Störungen des Immunsystems einhergehen. Insbesondere zählen hierzu Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, virale und bakterielle Infektionen sowie Tumor- und allergische Erkrankungen.

Der westlichen Medizin blieb die Pflanze bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhundert unbekannt. Neueste ethnomedizinische Untersuchungen geben hierfür eine Erklärung:

Das Wissen der Medizinmänner stieß aufgrund seiner stark spirituellen Orientierung bei den Eroberern und Missionaren auf Unverständnis und führte zur Ablehnung und Verfolgung. Noch heute zeugen teufelähnliche Abbildungen aus der Zeit der Conquista von der als "dämonische Bedrohung" empfundenen Macht der eingeborenen Heiler. 

Es wird angenommen, daß die Mehrheit dieses Wissens während der Zeit der Conquista zerstört und nur zum Teil als streng gehütete Geheimnisse in die nachfolgenden Generationen überliefert wurden.

Erste wissenschaftlich publizierte Hinweise auf eine medizinale Verwendung der südamerikanischen Uncarien lieferten die beiden englischen Botaniker Phillipson und Hemingway, welche im Zuge einer taxonomischen Untersuchung aller weltweit vertretenen Uncarien im Jahr 1978 sowohl zu Uncaria tomentosa als auch zu Uncaria guianensis ausführten:

"... Uña de Gato (Anm.: spanischer Volksname für Uncaria tomentosa und Uncaria guianensis) wird wegen ihrer anti-tumoralen Wirkung von den Campa-Indianern (Anm: Bezeichnung der Ashaninka-Indianer von den Colonisten) des hohen Amazonischen Beckenraums in Peru verwendet. ..." (Phillipson, 1978)

Inhaltsstoffe

Toxikologische Studien

Pharmakodynamische
Untersuchungen

Klinische
Untersuchungen

Illustration aus dem 16.Jhd., Inka-Chronik des Poma de Ayala

 

Verarbeitung & Qualität

Produkte

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