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Das Volk der Ashaninka-IndianerIm Gegensatz zum westlichen mechanistischen Weltbild betrachtet der Ashaninka sein Sein in die Natur integriert. In seinen Mythen und Liedern spricht er vom "Bruder Baum", der "Mutter Erde" und dem "Vater Stein". Dieses holistische Weltbild drückt sich im täglichen Umgang mit der Natur ebenso aus, wie im Verständnis von Krankheit und Heilung. |
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Das Volk der Ashaninka |
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Das Volk der Ashaninka-Indianer umfaßt heute fast 60.000 Menschen. Sie leben im tropischen Regenwald Perus im Dreieck zwischen den Flüssen Palcazu, Ucayali und Perené-Tambo. Zur Zeit der Inkaherrschaft waren die Ashaninka eines der im "Reich der vier Weltgegenden" zusammengefaßten Völker. Ihr Name ASHA-N-INKA (= wir gehören dem Inka an) zeigt dies ebenso, wie historisch belegbare Geschichten während und nach der Conquista. Der kulturelle Einfluß des Inkastaates auf die Ashaninka ist durch zahlreiche Lehn- und Fremdwörter aus dem Quetchua (Sprache der Inkavölker) belegt. Er zeigt sich auch in heute noch funktionierenden Strukturen der Stammesorganisation und des Gesundheitswesens. Die begeisternden Berichte, die die Eroberer über die Kunst der indianischen Heiler in ihre Heimat geschickt haben, finden ihre Bestätigung im noch aufrechten indigenen Medizinsystem der Ashaninka. |
Aus der Sicht der Ashaninka besteht der Mensch aus einem physischen und einem geistigen Teilwesen, welche mit der Geburt als Einheit in die Welt treten. Beide Teile kommunizieren durch ein regulierendes Element - als dritter Teil des menschlichen Wesens - eng miteinander. Krankheiten können durch jeden dieser drei Elemente auftreten und werden dem entsprechend in rein körperliche Krankheiten, verborgene psychologische Störungen oder Fehlstörungen des kommunikativen Elements angesehen. Entsprechend diesem Verständnis kennt der Ashaninka
auch drei Arten von Heilern:
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Peru, Landkarte |
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